Der Hausanschluss…

…ist eine wirklich herausfordernde Aufgabe.

Die erste Herausforderung bestand darin überhaupt ein Tiefbauunternehmen zu finden, welches den fehlenden 10m langen Graben vom Haus zu den bereits unter der Einfahrt verlegten Leerrohren ausheben wollte. Zum Glück konnte uns Firma Mohn aus Besigheim wieder aushelfen, nachdem der Energieversorger inkl. seines Tiefbauers diese Arbeiten zuvor kurzfristig abgelehnt hatte. Am letzten Mittwoch wurde der Graben durch Firma Mohn in gewohnter guter Qualität in wenigen Stunden ausgehoben.

Heute konnte dann die Mehrspartenhauseinführung vom Energieversorger montiert werden. Dazu muss zunächst eine Kernlochbohrung in der Betonwand des Untergeschosses gemacht werden. In dieses Loch wurde dann die Durchführung vom Typ „Hauff MSH Basic“ montiert. Dabei handelt es sich um eine gedichtete Durchführung für vier Medien – normalerweise Gas, Wasser, Strom und Kommunikation (Telefon & Internet). Da wir jedoch keinen Gasanschluss benötigen, haben wir eine Öffnung frei. Diese nutzen wir, um Strom für Beleuchtung und Steckdosen im Garten wieder nach draußen zu führen. Nach der Montage der MSH werden die Leerrohre verlegt und Stromkabel, Telefonleitung und Wasserleitung bis zur Grundstücksgrenze eingezogen.

Im nächsten Schritt wird dann der Anschluss im öffentlichen Bereich durch die Stadtwerke hergestellt. Dazu kommt ein weiteres Tiefbauunternehmen (beauftragt von den Stadtwerken) und öffnet die Strasse. Dort werden dann die eingezogenen Leitungen vom Grundstück angeschlossen. In unserem Fall liegen Telekom und Strom direkt im Fußweg. Nur der Wasseranschluss liegt mitten auf der Strasse und erfordert ein größeres Loch im öffentlichen Bereich.

Die größte Herausforderung besteht beim Hausanschluss in der Koordination der unterschiedlichen Parteien: Generalunternehmer, Energieversorger, Stadtwerke, Telekom, Tiefbauunternehmen… müssen Hand in Hand arbeiten, damit der Anschluss zügig erstellt werden kann.

TIPP:

Wenn wie in unserem Fall nur klassisches DSL verfügbar ist, verlegt gleich ein Leerrohr für zukünftige Technologien von der Strasse bis ins Haus. Sollten dann z.B. später Glasfaserverkabelung in eurem Wohngebiet nachgerüstet werden, müsst ihr nichts wieder aufreißen.