Der Kamin ist fertig

Unser Ofenbauer war heute das letzte mal auf der Baustelle und hat den dritten und letzten Schritt zur Fertigstellung unserers Kamins erledigt.

Nachdem der Ofen selbst bereits vor geraumer Zeit aufgestellt wurde, folgte im zweiten Schritt das Mauern der äußeren Form des Kamins aus Schamott-Steinen. Wie wir gerlernt haben, sind dabei die Proportionen sehr wichtig. Der Kaminbauer hat mit großem Aufwand die Abmaße des gemauerten Kamins und der zusätzlichen Verbreiterung des Schornsteins so festgelegt, dass er im Raum optimal wirkt. Jeder gute Kaminbauer ist somit ein Stück weiter Künstler.

Um die Wärmeabgabe des Kamins auf einen möglichst langen Zeitraum zu verteilen und lang angenehme Strahlungswärme zu erzeugen, haben wir zum Einen das Memory-Heatsystem von Austroflamm und zum Anderen einen von Hand erstellten Aufsatzspeicher vorgesehen. Der Aufsatzspeicher wird um das Rauchrohr angebracht, um die Wärme der Abgase optimal aufzunehmen und über die Zeit abzugeben. Der Speicher kann fertig von Austroflamm erworben oder händisch aufgebaut werden.

Im letzten Schritt musste dann nur noch der Naturstein für den Kaminsims eingebaut werden.

Nun muss es nur noch kalt werden…

TIPP:

Im Falle einer Abluft-Dunstabzugshaube (DAH) oder einer kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL) in Kombination mit einer Hausautomation macht es Sinn einen Temperaturfühler zu verbauen. Über diesen kann man erkennen, wann der Kamin betrieben wird und ggf. die KWL abschalten oder die DAH sperren. Wir haben dazu einen PT1000-Sensor direkt am Rauchrohr montiert, um schnell zu erkennen wann der Kamin geheizt wird. Die hohen Temperaturen von bis zu 500°C sind bei der Auswahl des Sensors zu beachten. Ebenso muss man den Moment gut abpassen, um den Sensor zu verbauen.