Heizung und Wohnraumlüftung

Heute war der Heizungsinstallateur wieder vor Ort und hat mit der Verrohrung der Heizung begonnen. Dazu wird zunächst eine gut gedämmte Zuleitung mit Vor-und Rücklauf aus dem Technikraum in die jeweiligen Etagen verlegt. Von dort geht es dann pro Etage in je einen Heizkreisverteiler, in dem die einzelne Regelkreise angeschlossen werden. Die Verteilerkästen sind bei uns clever in der Wand integriert, so dass die Kästen dann später bündig mit der Wand abschließen. Dazu wird durch den Rohbauer ein entsprechender Ausschnitt in der Wand freigelassen und mit einem Türsturz abgefangen. In diesen Ausschnitt wird dann der vormontierte Verteiler eingebaut.

Wir haben im gesamten Haus insgesamt 12 Heizkreise. Diese ergeben sich aus den einzeln zu regelnden Räumen, wobei große Flächen, wie z.B. ein offener Wohn-/Essbereich zu einem Kreis zusammengefasst werden kann. Dabei ist zu beachten, dass jeder Raum mit einer Fläche größer 6m² einzeln regelbar sein muss (EnEV).

Gleichzeitig wurde auch mit der Verlegung der Rohre für die Hauslüftungsanlage begonnen. Bei einer kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL) wird in den Schlaf- und Aufenthaltsräumen frische Luft zugeführt und gleichzeitig in Bädern, Flur oder Küche Luft abgesaugt. So entsteht ein ständiger Luftaustausch ohne die Erfordernis einer täglichen dreimaligen Fensterlüftung. Jede Zuluft- bzw. Abluftöffnung muss ausgehend vom Technikraum mit einem separaten Rohr angefahren werden. Da die Rohre im Estrich verlegt werden, sind diese im Boden nicht rund, sondern abgeflacht, um eine geringe Fussbodenaufbauhöhe zu erreichen.